Best Western Premier Hotel Rebstock erweitert auf 126 Zimmer

Innovative Initiative auf historischem Boden

Bild: Best Western Premier Hotel Rebstock
Das Best Western Premier Hotel Rebstock in Würzburg erweitert sein Angebot bis 2019 um einen Neubau mit 54 Zimmern, 49 Tiefgaragenparkplätzen und einem Konferenzraum für bis zu 150 Personen.

Nach 800 Jahren erfolgt im Würzburger Klostergarten erneut ein Spatenstich: Hotelier Christoph Unckell beweist Gefühl für die Geschichte und testet Gästewünsche mit einem modernen Musterzimmer.

Mit viel Sinn für Innovation und gleichzeitig höchstem Respekt vor dem kulturellen Erbe entsteht in Würzburg derzeit ein neues Hotelgebäude auf historischem Boden: Das Best Western Premier Hotel Rebstock errichtet auf dem angrenzenden Klostergarten der Franziskaner einen Erweiterungsanbau mit 54 Zimmern, 49 Parkplätzen sowie einem Konferenzraum für bis zu 150 Personen. Zuvor haben Archäologen im vergangenen Jahr mehrere Monate lang Grabungen durchgeführt und sind auf wertvolle Funde aus dem 13. Jahrhundert gestoßen. Für die Vergrößerung auf 126 Zimmer investiert Hotelinhaber Christoph Unckell rund elf Millionen Euro. Das Gebäude, das im Sommer 2019 eröffnen soll, entsteht auf einem Nachbargrundstück des Traditionshauses im Klostergarten des ältesten Franziskanerklosters nördlich der Alpen. Mit dem bestehenden Vier-Sterne-Hotel wird der Erweiterungsbau über einen unterirdischen Gang verbunden sein.

Für Hotelinhaber Christoph Unckell geht mit der Erweiterung ein langersehnter Wunsch in Erfüllung. Die Pläne hat er vor über 20 Jahren entwickeln lassen, doch erst 2015 kam Bewegung in die Sache, als die Ordensbrüder der Franziskaner den Klostergarten freigaben. „Seit 20 Jahren habe ich mich für die Erweiterung eingesetzt. Mit 72 Zimmern sind wir zu klein geworden und müssen häufig Anfragen von Reisenden wie auch Unternehmen ablehnen. Dank des Anbaus können wir unsere Position als traditionsbewusstes Stadt- und Tagungshotel in Würzburg weiter stärken und noch wirtschaftlicher arbeiten“, so der Hotelier.

Kostbare Funde bleiben erhalten

Bevor etwas Neues entstehen konnte, wurde zunächst Altes geborgen: Nach 800 Jahren sind von Mai bis November 2017 erstmals Grabungen im Klostergarten durchgeführt worden. Bei der Suche nach Relikten kamen bedeutende Funde wie Silbermünzen, Tongefäße, Fibeln und Gräber aus dem 13. Jahrhundert zu Tage. Ein Teil der Gegenstände soll in Vitrinen in der Lobby des Neubaus ausgestellt werden, um so die Geschichte des Klosters den Gästen auch in Zukunft zugänglich zu machen.

Der eigentliche Baustart war schließlich im November 2017. Mit der Gestaltung außen sowie innen hat Christoph Unckell das Würzburger Architekturbüro Grellmann, Kriebel, Teichmann beauftragt. Seither werden die Fundamente für den modernen Neubau mit zweieinhalb Etagen und einer zweistöckigen Tiefgarage geschaffen. Die historische Klostermauer bleibt erhalten und wird in die moderne Architektur eingebunden. Bis Ende des Jahres soll der Rohbau fertiggestellt werden, um anschließend das Gebäudeinnere zu gestalten. Derzeit wird dazu im bestehenden Hotel ein Musterzimmer kreiert. Gäste und Mitarbeiter können ihr Feedback geben und somit auf das Einrichtungskonzept Einfluss nehmen.

Über 600 Jahre Tradition

Das Best Western Premier Hotel Rebstock liegt als eine der ältesten Herbergen Deutschlands zwischen Weinbergen und kulturellen Baudenkmälern in der Würzburger Innenstadt. Es verfügt über 72 Zimmer und ist seit 1408 als Gasthaus bekannt. Das Restaurant „Kuno 1408“ mit avantgardistischer Feinschmeckerküche wurde vom Guide Michelin 2017 zum fünften Mal in Folge mit einem Stern ausgezeichnet. Auf der Speisekarte finden sich traditionell fränkische Gerichte aus regionalen Produkten, die komplett „dekonstruiert“ und völlig neu interpretiert werden. Die Fußgängerzone, die Residenz, der Dom, das Museum am Dom, die alte Mainbrücke und viele andere Sehenswürdigkeiten sind vom Hotel fußläufig zu erreichen. |

www.restaurant-kuno.de
www.rebstock.com

 

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