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17.01.2012

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2. Würzburger Schimmelpilz-Forum

Schimmel im Neubau ist ein Alptraum für jeden Bauherrn, unabhängig davon, welche Art von Gebäude betroffen ist. Experten warnen: Immer mehr Neubauten sollten erst gar nicht bezogen werden, da die Innenräume bereits in der Bauphase mit Schimmelpilzen belastet sind. Informationen zu diesem Thema kann das 2. Würzburger Schimmelpilz-Forum liefern.


Himmelstadt, 16. Januar 2012 | Schimmelpilzbelastungen in Innenräumen stehen häufig im Zusammenhang mit Baufehlern, Wasserschäden oder Baumängeln bei der thermischen Sanierung von Gebäuden im Bestand. Doch zunehmend rückt eine neue Problematik in den Focus: Schimmel im Neubau. Ein Alptraum für jeden Bauherrn, unabhängig davon, ob es privaten Wohnraum oder öffentliche Gebäude betrifft. Denn zusätzlich zu den Kosten für den Neubau drohen erhebliche Aufwendungen für die sachgerechte Sanierung des Schimmelschadens. Immer mehr Neubauten dürften demnach erst gar nicht bezogen werden. Ursache hierfür sind Schimmelpilzbelastungen, die schon in der Planung oder der Bauausführung begründet sind und durch das schnelle Bauen ohne notwendige Trocknungszeiten der Bausubstanz zusätzlich begünstigt werden.

Komplexe Gebäudetechnologien und rasante Technologiesprünge stellen die Bauwirtschaft vor neue Herausforderungen. Seitens der ausführenden Unternehmen fehlen jedoch oftmals das Know-how und die Erfahrungswerte im Umgang mit den neuen Baumaterialien. Früher geltende Regeln wie beispielsweise das "Überwintern" eines Rohbaus, damit dieser ausreichend trocknen kann, mussten den heute üblichen schnellen Bauweisen weichen. Kosteneinsparungen durch zeitnahen Erstbezug stehen im Vordergrund. Und so wird meist schnellst möglichst die Gebäudehülle geschlossen, damit wetterunabhängig die Innenausbauten erfolgen können. Innenputz und Estriche bringen dabei zusätzlich große Wassermengen in den Baukörper. Die so verbleibende Feuchtigkeit bildet einen idealen Nährboden für Schimmelpilzwachstum. Energieeffiziente und damit dichte Bauweisen gemäß der Energieeinsparverordnung (EnEV), fehlerhaftes Lüftungsverhalten, aber auch falsches Heizverhalten verschärfen diese Problematik zusätzlich.

Ursachenforschung und Aufklärung kann das 2. Würzburger Schimmelpilz-Forum am 23. März liefern. Die Fachveranstaltung beschäftigt sich erstmals mit dem Thema Schimmel im Neubau. Bundes- und europaweit führende Experten werden referieren und informieren über neueste wissenschaftlich-technische Erkenntnisse, aktuelle Nachweismethoden und innovative Sanierungstechniken.

Veranstalter des 2. Würzburger Schimmelpilz Forums ist das unterfränkische Peridomus Institut Dr. Führer.


Weitere Informationen unter: http://peridomus.de/index.php?...