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02.02.2012

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Waldhotel Stuttgart in neuem Glanz

Nach seiner Komplettrenovierung verwöhnt das in großen Teilen unter Denkmalschutz stehende Waldhotel in Stuttgart-Degerloch stadtnah und doch mitten in der Natur mit zeitgemäßem Komfort.

Neu gestaltete Rezeption und das Restaurant mit dem gewissen Etwas im Waldhotel Stuttgart. (Fotos: Roland Halbe)

Stuttgart, 2. Februar 2012 | Das Vier-Sterne-Privathotel wurde knapp zwei Jahre lang aufwändig restauriert, um einen Neubau ergänzt und in ein Haus mit ganz besonderem Ambiente umgewandelt. Das in einem über einem Hektar großen Parkgrundstück gelegene Anwesen hat eine lange Tradition. Bereits 1911 ließ der CVJM dort ein Sommerhaus samt Nebengebäuden errichten. 1924 wurde mit dem Bau eines Erholungsheims begonnen, dessen Einweihung 1925 erfolgte. Von 1934 bis 1952 befand sich das Anwesen im Besitz der Stadt Stuttgart. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das bestehende Ensemble erweitert und in Teilen zu einem Auffanglager für Kriegsheimkehrer umgenutzt. Erst im Laufe des Jahres 1952 konnte es vom CVJM wieder genutzt und als Gästehotel betrieben werden. Nachdem die Gebäude den Anforderungen nicht mehr entsprachen, wurden 1979 die bestehenden Bauten saniert und darüber hinaus umfangreiche Neubauten in Angriff genommen. Danach firmierte das Anwesen unter dem Namen „Waldhotel Degerloch“, das über viele Jahre von Familie Steinbrück mit großem persönlichem Engagement geführt wurde. 2007 verkaufte der CVJM das Anwesen an Familie Ziehl-Sorensen, die heutigen Eigentümer des Waldhotels Stuttgart.

„Uns ist es wichtig, ein Haus zu schaffen, das sich bewusst von der tristen Einheitlichkeit großer und kleiner Hotelketten abhebt“, betont Sean Sorensen, Geschäftsführer der Waldhotel Stuttgart GmbH. Zu diesem Zweck wurde mit André Behncke ein renommierter Münchner Architekt beauftragt, das Konzept für den bereits erwähnten Neubau und die Innenarchitektur zu erarbeiten. Entscheidende Motive für André Behnckes Architektur des Neubaus waren die Einbindung in das bestehende Ensemble, die Hinwendung zur Natur in Form großer Fenster und Balkone sowie die Schaffung eines geschützten Innenhofes. Ausgangspunkt für die innenarchitektonische Gestaltung war es, eine gelungene Symbiose zwischen Tradition und Moderne sowie Natur und Kultur zu kreieren. Die unmittelbare Nähe zum Wald spielte für den Architekten dabei eine ganz zentrale Rolle.